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Partizipative Rationalisierung in Kombination mit modernen Methoden des IE

Im Zuge einer partizipativen Rationalisierung werden die Beschäftigten aktiv an dem Rationalisierungsprozess beteiligt. Hier verstehen wir den Rationalisierungsbegriff im ursprünglichen Sinn, nachdem Rationalisierung eine Steigerung der Effizienz anstrebt, jedoch insbesondere durch eine bessere Nutzung der  in der Unternehmung vorhandenen Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten sind vielfältig und ergeben sich aus dem Zusammenwirken aus Technik, Organisation, Personal und deren aktive Vernetzung. Sie zielt auch auf eine faire Leistungsbestimmung für die Beschäftigten. Im Zuge der partizipativen Rationalisierung geht der Anstoß von internen Akteuren aus, die die Notwendigkeiten und Voraussetzungen hierfür erkennen.

Modernes Industrial Engineering wirkt hierbei vom Wertstrom ausgehend unterstützend auf diesen Prozess über die Wertschöpfungskette, den Informationsfluss und den Materialfluss. Entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen wurden in den beteiligten Unternehmen durchgeführt. Hierbei können unterschiedliche Zielgruppen, wie Prozessplaner, Produktionsverantwortliche, Industrial Engineers, Prozessverantwortliche und Betriebsräte gemeinsam qualifiziert werden und Synergien aus der gemeinsamen Arbeit erleben. Problembereiche an Schnittstellen werden transparent und lassen sich gemeinsam gestalten.

Die Wertstromanalyse hat sich als partizipative Methode zur Betrachtung der gesamten Prozesskette etabliert. In der kombinierten Anwendung mit der IE-Prozesssprache MTM lassen sich nicht nur Lean-Potentiale sondern auch Potentiale aus der Arbeitsgestaltung unter Beachtung ergonomischer Grundregeln heben.

Um die im Team erarbeiteten Ist- und Sollzustände auch objektiv und belastbar zu quantifizieren, ist die Nutzung von anerkannten zeitwirtschaftlichen Methoden notwendig.

Die handelnden Personen erwerben so die Kompetenz, Potentiale im Wertstrom zu erkennen und auch Alternativen quantitativ zu bewerten.

wb

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