T.ELIAS Aufbau und nachhaltige Verankerung
von Kompetenzen in und mit Unternehmen
der Metall- und Elektroindustrie

home >> T.ELIAS >> Das Projekt

Projekt

T.ELIAS ist ein im Rahmen der Initiative "weiter bilden" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördertes Projekt.

Projektstart war am 01. Oktober 2010. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre.

Hintergrund

Die Verschärfung der Wettbewerbssituation stellt hohe Anforderungen an die Veränderungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft der Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie und ihrer Beschäftigten. Industriebetriebe müssen nicht nur ihre Produkte sondern auch ihre Technologien, Herstellungsverfahren und Arbeitsweisen permanent anpassen und verbessern.

Diese Dynamik stellt neue Ansprüche an Lernen und Qualifizierung, aber auch an die Arbeitssystemgestaltung. Es müssen bei den Beschäftigten Veränderungs- und Lernroutinen ausgebildet werden, die ein kontinuierliches Dazu- und Umlernen auf allen Ebenen ermöglichen. Wesentliche Bedingungen für solche Lernprozesse liegen in einer lernförderlichen Arbeitsgestaltung.

Traditionellerweise liegt die Kompetenzentwicklung von Beschäftigten jedoch nicht in dem Aufgabenbereich der Arbeitsgestalter, sondern ist im Personalbereich verankert. Diese Trennung führt zu Zeit- und Effizienzverlusten bei Gestaltung, Inbetriebnahme und Optimierung von Arbeitssystemen, die angesichts des zunehmenden Veränderungsdrucks kritische Ausmaße erreichen.

Zielsetzung

Deshalb wurde in T.ELIAS der Zugang über das Industrial Engineering (Arbeitssystemgestaltung) gewählt.

Das Projekt T.ELIAS will die betrieblichen Gestaltungsexperten für den Zusammenhang zwischen Kompetenzentwicklung und Veränderungsfähigkeit von Arbeitssystemen sensibilisieren und qualifizieren sowie Lernprozesse in den Pilotunternehmen systematisch etablieren.

  • Durch gezielte, modular aufgebaute Qualifizierungen werden dazu Fachkenntnisse und Kompetenzen vermittelt. Fachleute der Arbeitsgestaltung aber auch Führungskräfte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Personaler / Personalentwickler sowie Betriebsräte und Geschäftsführungen werden qualifiziert.
  • Durch betriebliche Lernprojekte wird der Arbeitsort auch zum Lernort. Sie stellen die Brücke zur betrieblichen Verankerung der Veränderungsfähigkeit durch organisierte und moderierte Kommunikation in den Unternehmen dar.
  • Durch den Transfer von Erfolgen, Erfahrungen und Werkzeugen des Projektes in die M+E-Industrie hinein soll eine hohe Breitenwirksamkeit erreicht werden.
wb

Keine News in dieser Ansicht.

   Gefördert durch:

BMAS

ESF

EU